1 Stunde auf der Autobahn, 30 Minuten im Stau vor dem
Parkplatz um dann zu erfahren dass der Parkplatz gerade voll geworden ist. Doch
ein freundlicher Anweiser zeigte mir einen anderen freien Parkplatz, der war sogar
direkt vor der Eingangstür – so ein Glück.
Drinnen, erst mal schnell auf Toilette, wieder Schlange
stehen. Da fast nur Frauen auf der Messe waren, wurde die Herrentoilette
kurzerhand von „Weibsvolk“ in Beschlag genommen, damit es schneller geht.
So endlich, es kann losgehen. Man ist das voll hier, dabei
bin ich doch extra nicht am Wochenende gefahren. Wie soll man hier einkaufen.
Man kommt ja gar nicht richtig an die Stände zum „schnöwen“ dran.
Natürlich erst Mal in die Halle 5 zu den Perlen. Bin
gespannt, ob ich ein paar Gesichter, die man sonst nur aus dem Internet kennt
erkenne. Oh, so viel schöner Schmuck und so toll präsentiert. In richtig
schönen Glasvitrinen mit professioneller Beleuchtung. Live sehen die Modelle
die man sonst nur von Fotos her kennt, so noch tausend Mal besser aus. Natürlich
konnte ich der Versuchung nicht wiederstehen und habe mir ein paar Anleitungen
und Kits gekauft.
Natürlich habe ich auch Perlen eingekauft. Aber nicht so
sehr die Standards die man auch gut im Internet kaufen kann, sondern ich habe
Ausschau nach schönen technischen Perlen in Standradgrößen aber ausgefallenen
Farben gesucht.
Kurz mal auf die Uhr geschaut, was schon so spät. Schnell
noch was Essen und dann auch mal in die anderen Hallen. Auch interessant, aber
nach dem gefühlten 20. Stand zum Grußkarten herstellen, wurde es mir dann doch
langweilig. (Aber vielleicht denken die anderen dass auch über die Perlen,…???)
Habe ich überhaupt alles gesehen? Auf
dem Rückweg noch etwas für Mann (exotische Kräutermischung da er gerne kocht)
und Sohn (Bauset) gegen das schlechte Gewissen mitgebracht und dann ging es
eine Stunde wieder zurück.
Zuhause: Ausbeute stolz zeigen und fotografieren und dann
Anleitungen studieren und sich nicht entscheiden können, was man als erstes
anfangen soll.
Mein Fazit: Es war anstrengend aber es hat sich gelohnt.
Aber am Wochenende würde ich mir das nicht antun. Leider habe ich ein wenig
Chainmaille, Wirework, Tatting, … vermisst, oder habe ich vielleicht doch nicht
alles gesehen????
Eine nette Gelegenheit hatte ich noch auf der Creativa: Dank dieses Fotos das Sabine Lippert von mir bei einem ihrer Workshops von meiner Kette machte, wurde ich auf der Messe angesprochen, da ich an dem Tag die gleiche Kette trug. Die Dame hatte die Kette (nicht mich ;-)) wiedererkannt und wusste Dank der Werbung von Sabine Lippert auf Facebook für mich, dass ich inzwischen auch ein paar Anleitungen verkaufe. Da die Dame kein Etsy-Konto hatte, drückte Sie mir einfach das Geld in die Hand und bat um Zusendung der Anleitung per E-mail. Vielen Dank für das Vertrauen, mir das Geld einfach so zu geben, obwohl wir uns doch gar nicht kannten.